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Prozesswerkstatt.

Die Prozesswerkstatt dreht die Perspektive des Prozessaudits um: Nicht eine externe Stelle bewertet den Prozess, sondern die Prozessbeteiligten durchleuchten ihn selbst, moderiert, strukturiert und mit demselben Raster, das im Prozessaudit angewendet wird. Prozess für Prozess wird der Ablauf entlang des Turtle-Diagramms analysiert, mit dem tatsächlichen Ablauf abgeglichen und gegen den Prozessanforderungskatalog aus ISO 9001, ISO 9004 und ISO 19011 sowie die Anforderungen der eigenen Organisation gespiegelt. Ergebnis ist kein Auditbericht mit Feststellungen, sondern ein von den Beteiligten getragener, überarbeiteter Prozess samt Maßnahmenplan und ein Team, das seinen Prozess anschließend selbst weiterentwickeln kann.

Das Wichtigste

  • Die Beteiligten entwickeln den Prozess selbst: was in der Werkstatt beschlossen wird, wird anschließend auch umgesetzt
  • Schnittstellentransparenz: bereichsübergreifende Besetzung bringt genau jene Konflikte auf den Tisch, die im Tagesgeschäft ungelöst bleiben
  • Der Abstand zwischen beschriebenem und gelebtem Prozess wird geschlossen, in beide Richtungen
  • Befähigung statt Abhängigkeit: Turtle-Vorlage und Anforderungskatalog bleiben in der Organisation und können selbstständig weiterverwendet werden
Werkstatt je Prozess
0,5 Tage (4 Unterrichtseinheiten), bei komplexen Prozessen 1 Tag
Werkstattreihe
3 bis 5 Prozesse, in der Regel 4 bis 7 Beratungstage
Teilnehmerkreis
5 bis 10 Personen je Prozess
Grundlage
ISO 9001, ISO 9004 und ISO 19011, Turtle-Diagramm und Prozessanforderungskatalog

Leistungsbeschreibung

Das Originaldokument · PDF · 8 Seiten · 0,2 MB

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